Boa c. constrictor

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Verbreitungsgebiet von Boa c. constrictor: Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Französisch Guyana, Guyana, Peru, Surinam, Trinidad und Tobago, Venezuela

Geschätzte durchschnittliche Länge geschlechtsreifer Weibchen: Ca. 190 - 220 cm

Taxonomischer Status: Anerkannte CITES Unterart
 

Dorsale Schuppenreihe

Bauchschilde

Schwanzschilde

Anzahl Sattelflecken

Ausdehnung der Hemipenes in Subcaudalia

 

81 – 95 (BOULENGER, 1893)

85 – 89 (STULL, 1932)

81 – 87  (LANGHAMMER, 1983)

91-95 (CHIPPAUX,1986)

75 – 91 (LANCINI & KORNACKER, 1989)

 

 

234 – 243 (BOULENGER, 1893)

234 – 250 (STULL, 1932)

227 – 248 (LANCINI & KORNACKER, 1989)

 

 

49 – 60
(BOULENGER, 1893)

49-62 (STULL, 1932)

52-60 (LANCINI & KORNACKER, 1989)

 

15-20 (BOULENGER, 1893)

20-21 (LANGHAMMER, 1983)

16-20 (LANCINI & KORNACKER, 1989)

 

27 (PRICE & RUSSO, 1991)

 

Bei Boa c. constrictor handelt es sich um diejenige Erscheinungsform der Abgottschlangen, die der namengebenden Erstbeschreibung zugrunde liegt, also die so genannte Nominatform.

Allein die Aufstellung der Länder, in denen Boa c. constrictor vorkommt zeigt schon, dass es sich hier um eine Unterart mit einem riesigen Verbreitungsgebiet handelt.

Daher ist es auch kein Wunder, dass sich diese Subspezies ebenso wie Boa c. imperator durch eine enorme Variabilität auszeichnet.

Es kann getrost davon ausgegangen werden, dass wir in der Terraristik nur einen kleinen Teil der Farb- und Zeichnungsvarianten von Boa c. constrictor kennen, die in der Natur existieren. Aufgrund der fortschreitenden Zerstörung des Regenwaldes in Amazonien werden wir wohl auch nicht mehr die Gelegenheit erhalten, hier noch wesentliches zu Tage zu fördern, bevor es endgültig zu spät ist.

In der Terraristik erfreuen sich die Boa c. constrictor aufgrund ihrer meist leuchtend roten Schwanzfärbung großer Beliebtheit. Die Liebhaber von Abgottschlangen haben für diese Tiere den Ausdruck „Rotschwanzboas“ geprägt.

Auch die fledermausförmige Sattelfleckenzeichnung (im Englischen „widows peaks“ genannt) trägt zu der großen Popularität dieser Unterart bei.

Allerdings ist einschränkend zu sagen, dass Boa c. constrictor in manchen Verbreitungsgebieten keinen roten, sondern einen braunen, bzw. dunkelbraunen Schwanz hat und auch die Sattelfleckenzeichnung variieren kann. Beispielsweise findet sich bei Abgottschlangen aus Peru und manchmal auch bei Tieren aus Surinam eine sanduhrförmige Sattelfleckenzeichnung.

Die am häufigsten in der Terraristik gepflegten Vertreter der Nominatform kommen aus Surinam und den Guyanas. Die Boa c. constrictor aus dieser Region haben zweifellos den höchsten Rotanteil im Schwanzbereich.

Daher ist es kein Wunder, dass die „Surinam-, bzw. Guyana Rotschwanzboa“  unter den Liebhabern von Abgottschlangen beinahe schon Kultstatus besitzt.

Boa c. constrictor und Boa c. occidentalis sind die größten Vertreter der Abgottschlangen. Die in der Literatur immer wieder angegebenen maximale Endgröße von mehr als 5 Meter Länge beruht jedoch auf der Verwechslung mit einer Anakonda. Nach den heutigen Erkenntnissen liegt die Höchstlänge bei etwa 3,60 m.

In der Terrarienhaltung bleiben Abgottschlangen (so der deutsche Name für Boa constrictor) ohnehin kleiner. Hier ist eine Rotschwanzboa mit 3 m schon eine Rarität (Durchschnittsgröße der Weibchen ca. 210 cm).

 

  Boa c. constrictor
Verbreitungsgebiet Brasilien

             (so genannte "Rotschwanzboa")           



Boa c. constrictor und Boa c. occidentalis sind die größten Vertreter der Abgottschlangen. Die in der Literatur immer wieder angegebenen maximale Endgröße von mehr als 5 Meter Länge beruht jedoch auf der Verwechslung mit einer Anakonda. Nach den heutigen Erkenntnissen liegt die Höchstlänge bei etwa 3,60 m.

In der Terrarienhaltung bleiben Abgottschlangen (so der deutsche Name für Boa constrictor) ohnehin kleiner. Hier ist eine Rotschwanzboa mit 3 m schon eine Rarität (Durchschnittsgröße der Weibchen ca. 210 cm).

Wichtigstes Kennzeichen sind die fledermausförmigen, braunen, bis dunkelbraunen Sattelflecken. Aber auch eine sanduhrförmige Sattelfleckenzeichnung haben wir schon öfters bei Wildfängen aus Surinam (Region Pokigron) gesehen.

Brasilianische Rotschwanzboas gehören mit ihrem elfenbeinfarbenem Grundton zu den schönsten und begehrtesten, aber auch seltensten Vertretern der Nominatform, da Brasilien bisher ein striktes Ausfuhrverbot praktizierte. Bei den Brasilianischen
Boa c. constrictor ist öfters eine aberrante Sattelfleckenzeichnung zu sehen. 

 

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