Boa c. sabogae
Pearl Island Boa
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Verbreitungsgebiet von Boa c. sabogae:
Größe der Pearl Island Boas:
Besonderheit unserer Saboga Boas:
Auf der Insel Char Mar, dem Herkunftsgebiet unserer Pearl Island Boas existiert
keine Population mehr
Taxonomie:
Die Pearl Island Boa
Bei Boa c. sabogae handelt es sich um eine natürliche hypomelanistische (=Mangel an schwarzen Farbpigmenten) Form. Es gibt die Theorie, dass Züchter in den USA ihre ersten "Hypos" (Boas mit wenig schwarzen Farbpigmenten) unwissentlich (?) aus Mischlingszucht mit Saboga Boas (= deutscher Name für Boa c. sabogae) erzeugt haben.
Die Pearl Island Boa existiert(e?) nur auf einigen wenige Hektar großen Inseln vor der Küste Panamas.
Ein Reptilienzoo in Costa Rica bekam Anfang 1999 die Erlaubnis zum Fang von 6 Exemplaren dieser seltenen Boa constrictor - Unterart. Obwohl der Betreiber des Zoos die Inseln mehrmals bereiste, fand er nur noch 5 halbwüchsige Tiere.
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Boa c. sabogae - bewiesene Blutlinie -
Die wunderschöne orange Farbe der Augen dieser |
Er berichtete, dass die Einheimischen jede Schlange die ihnen über den Weg kriecht sofort töten und deshalb die meisten Exemplare gar nicht mehr alt genug werden, um die Geschlechtsreife zu erreichen. Aufgrund der geringen Größe dieser Inseln haben die Sabogae Boas kaum eine Chance von den Einheimischen nicht entdeckt zu werden.
Zudem brannte vor kurzem eine der Pearl Islands (Cha Mar) durch ein Buschfeuer völlig nieder und auf einer anderen wurde eine große Fabrik zur Fischverarbeitung gebaut, die einen Großteil des natürlichen Habitats der Pearl Island Boa zerstörte.
Auf der Insel Char Mar, dem Herkunftsgebiet unserer Pearl Island Boas existiert keine Population dieser Tiere mehr.
Bisher gibt es in der Terrarienhaltung nur die Wildfang Blutlinie aus dem Zoo in Costa Rica, deren Herkunft aus dem Verbreitungsgebiet nachgewiesen ist und dokumentiert werden kann.
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Boa c. sabogae - bewiesene Blutlinie - |
Wichtiger Hinweis
Sie sollten sich
daher vor dem Erwerb eines solchen Tieres vergewissern, ob es auch
tatsächlich eine Boa c. sabogae ist,
die angeboten wird.
Die weltweit einzigen Boa c. sabogae in
Terrarienhaltung, deren Herkunft aus dem
Verbreitungsgebiet zu 100%
bewiesen ist (durch legalen Fang) und
dokumentiert
werden kann, sind die Wildfang Nachzuchten
aus einem
Zoo
in Costa Rica
und deren
Abkömmlinge.
Es gibt allerdings noch einen anderen Züchter von angeblichen
Boa c. sabogae in Costa Rica.
Der Nachweis, dass es sich bei diesen Tieren ebenfalls um Pearl Island Boas
handelt, konnte indes nicht geführt werden.
Diese Tiere kamen im Jahr 2004 mit Hilfe des Betreibers des besagten
Zoos zur Ausfuhr.
Ob es zwischenzeitlich zu weiteren Ausfuhren gekommen ist,
wissen wir nicht.
Daher ist die Annahme, dass alle
Boas, die aus Costa Rica ausgeführt und als Boa c.
sabogae
vermarktet werden der bewiesenen Wildfang Blutlinie angehören, ein
Trugschluss.
Reinrassige Boa c. sabogae
- Die bewiesene Blutlinie
Boa c. sabogae – auf dem Taboga Komplex schon ausgestorben!
Lesen Sie den Bericht von Jeff
Murray
Impressionen aus Panama