Boa c. sabogae

"Pearl Island Boa"

(Barbour, 1906)

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Verbreitungsgebiet:
"Pearl Islands", sowie Cha Mar, Taboga und Tabogilla vor der Küste Panamas;

Größe:
Nach dem bisherigen Kenntnisstand können die Weibchen ca. 180cm erreichen

Besonderheit:

Es ist zweifelhaft, ob im Verbreitungsgebiet noch eine überlebensfähige Population existiert.

Taxonomie:  
Boa c. sabogae ist eigene Unterart gemäß dem Washingtoner Artenschutz-
übereinkommen (CITES).

 

Wichtiger Hinweis

Boa c. sabogae ist die seltenste und teuerste reinrassige Boa constrictor weltweit.

Sie sollten sich daher vor dem Erwerb eines solchen Tieres vergewissern, ob es auch
tatsächlich eine Boa c. sabogae ist, die angeboten wird.

Die weltweit einzigen Boa c. sabogae in Terrarienhaltung, deren Herkunft aus dem
Verbreitungsgebiet zu 100% bewiesen ist (durch legalen Fang) und dokumentiert
werden kann, sind die Wildfang Nachzuchten aus einem Zoo in Costa Rica
und deren Abkömmlinge.

Es gibt allerdings noch einen anderen Züchter von angeblichen Boa c. sabogae in Costa Rica.
Der Nachweis, dass es sich bei diesen Tieren ebenfalls um Pearl Island Boas
handelt, konnte indes nicht geführt werden.

Diese Tiere kamen im Jahr 2004 mit Hilfe des Betreibers des besagten Zoos zur Ausfuhr. Ob es zwischenzeitlich zu weiteren Ausfuhren gekommen ist, wissen wir nicht.

Daher ist die Annahme, dass alle Boas, die aus Costa Rica ausgeführt und als Boa c. sabogae vermarktet werden der bewiesenen Wildfang Blutlinie angehören, ein Trugschluss.

 

Reinrassige Boa c. sabogae - Die bewiesene Blutlinie

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Boa c. sabogae – auf dem Taboga Komplex schon ausgestorben!

Lesen Sie den Bericht von Jeff Murray

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Boa c. sabogae

- bewiesene Blutlinie -

Bei Boa c. sabogae handelt es sich um eine natürliche hypomelanistische (=Mangel an schwarzen Farbpigmenten) Form.

Es gibt die Theorie, dass Züchter in den USA ihre ersten "Hypos" (Boas mit wenig schwarzen Farbpigmenten)
unwissentlich (?) aus Mischlingszucht mit
Pearl Island Boas erzeugt haben.

 

Boa c. sabogae (Pearl Island Boa) existiert(e?) nur auf einigen wenige Hektar großen Inseln vor der Küste Panamas.

Ein Reptilienzoo in Costa Rica bekam Anfang 1999 die Erlaubnis zum Fang von 6 Exemplaren dieser seltenen Boa constrictor - Unterart. Obwohl der Betreiber des Zoos die Inseln mehrmals bereiste, fand er nur noch 5 halbwüchsige Tiere.

 

Boa c. sabogae

- bewiesene Blutlinie -

Die wunderschöne orange Farbe der Augen dieser
fast ausgestorbenen Boas entwickeln sich....

....mit zunehmenden Lebensalter immer mehr

... und mehr

 

Er berichtete, dass die Einheimischen jede Schlange die ihnen über den Weg kriecht sofort töten und deshalb die meisten Exemplare gar nicht mehr alt genug werden, um die Geschlechtsreife zu erreichen. Aufgrund der geringen Größe dieser Inseln haben die Sabogae Boas kaum eine Chance von den Einheimischen nicht entdeckt zu werden.

 

Boa c. sabogae

- bewiesene Blutlinie -

 

Zudem brannte vor kurzem eine der Pearl Islands durch ein Buschfeuer völlig nieder und auf einer anderen wurde eine große Fabrik zur Fischverarbeitung gebaut, die einen Großteil des natürlichen Habitats der Pearl Island Boa zerstörte.

Angesichts dessen ist es sehr zweifelhaft, ob zum gegenwärtigen Zeitpunkt überhaupt noch eine überlebensfähige Population dieser seltenen Boa – Unterart existiert.

Bisher gibt es in der Terrarienhaltung nur die Wildfang Blutlinie aus dem Zoo in Costa Rica, deren Herkunft aus dem Verbreitungsgebiet nachgewiesen ist und dokumentiert werden kann.

 

Boa c. sabogae

- bewiesene Blutlinie -